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Begegnung Nr.146
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Die Geigerin
Friederike Weichselbaumer
ISBN:978-3-941455-22-1
„Die Geigerin“ ist der erste Roman der bekannten Lyrikerin Friedrike
Weichselbaumer, die neben vielen anderen Auszeichnungen auch in
der Gesellschaft der Lyrikfreunde geehrt wurde, als ihr 2003 für ihr Gedicht
„Ein Wort“ der 3. Platz des Leserpreisbewerbes zuerkannt wurde.
Nun liegt also der erste Roman vor, in dem sie mit sehr viel Einfühlungsvermögen
den Werdegang einer jungen Geigerin nachvollzieht,
beginnend mit der Geburt des kleinen Mädchens, dessen Leben durch
ein violinförmiges Muttermal auf der Hand schon von Anfang an vorherbestimmt
zu sein scheint. Die kleine Klara ist das ganze Glück ihrer
schon vor der Geburt zur Witwe gewordenen Mutter, sie zieht das Kind
in den schweren ersten Nachkriegsjahren mit unendlicher Liebe groß,
die beide auf das innigste verbindet. Nachdem das außergewöhnliche
musikalische Talent des Kindes schon früh entdeckt wird, scheint die
Laufbahn vorgezeichnet, aber das Leben spielt da nicht ganz mit. Eine
schwere Krankheit bremst alle Hoffnungen, der Aufenthalt in einer
Heilanstalt und die damit verbundene Trennung wird auch für die
Mutter eine schwere Belastung. Aber gerade hier, am bisherigen Tiefpunkt
ihres jungen Lebens, tritt für Klara die entscheidende Wende ein.
Ein zufällig anwesender Leiter einer Musikschule in New York hört sie
Geige spielen, erkennt ihr Talent und ermöglicht ihr ein Stipendium in
den USA. Klaras Aufstieg beginnt, sie wird eine ausgezeichnete und
trotz ihrer Jugend bald bekannte Violonistin, die auch in ihrer Beziehung
zu einem Musiker aus dem Volk der Sinti und Roma ihr persönliches
Glück findet.
Klara ist nicht die einzige Hauptperson, auch die Mutter Kerstin spielt
eine große Rolle, immer wieder unterstreicht Weichselbaumer die Liebe
, mit der sie ihr Kind begleitet. Und diese Liebe bedeutet ein ständiges
Abschied nehmen, ein Loslassen, ein langsames Erkennen, dass Klara
ihren eigenen Weg gehen muss. Als Trost bleibt ihr die Hoffnung, ihrer
Tochter eine mütterliche Freundin zu werden. Friederike Weichselbaumer,
selbst Mutter von sechs Kindern, weiß, was Mutterliebe bedeutet,
wozu sie fähig ist, und wie schwer es ist , sich mit dem Zurückziehen
abzufinden.
Das Buch ist in einer schlichten, für jedermann verständlichen Sprache
geschrieben, zieht den Leser mit in das Geschehen ein und lässt ihn
teilhaben an der Liebe, die von ihm ausstrahlt.
Christine Michelfeit

 
   
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