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Sommerscheiben
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Kleine Geschichten mit Liebe
 
Das Foto unten zeigt den Buchumschlag. Foto: JA" Michael Pick am Ufer des Ratzeburger Sees. Der frühere Stadtvertreter und Beamte der Kreisverwaltung hat seine in den vergangenen Jahren entstandenen Kurzgeschichten in einem Buch gesammelt. „Sommerscheiben“ heißt es, und von heute an ist es im Handel. Der SPD ist der einstige Kommunalpolitiker übrigens treu geblieben. Das Foto unten zeigt den Buchumschlag. Foto: JA
Ratzeburg - Die Liebe in ihren vielfältigen Aspekten ist Thema der Kurzgeschichten von Michael Pick. Der Ratzeburger hat sein erstes Buch veröffentlicht und geht auf Lesetour.
Mit einer Lesung in der Stadtbücherei stellt sich ein Ratzeburger seinem Publikum, der bisher nicht als Autor, sondern als Kommunalpolitiker von sich reden gemacht hat, Michael Pick. Der gebürtige Wismarer, der nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nach Ratzeburg kam und in der Personalabteilung der Kreisverwaltung arbeitet, war bis zur Kommunalwahl SPD-Stadtvertreter. Nun hat er sein erstes Buch veröffentlicht. „Sommerscheiben“ heißt es nach der ersten der 28 darin gesammelten kurzen Geschichten.
Der 38-Jährige kann eine beeindruckende Liste seiner Veröffentlichungen vorlegen. Seine Geschichten wurden in Anthologien, also thematisch geprägten Sammlungen, gedruckt, er hat sich an Schreibwettbewerben beteiligt und für Literaturzeitschriften geschrieben. Das sei viel weniger frustrierend, als Manuskripte an die großen Verlage zu schicken und Absagen zu kassieren, sagt Pick. Zumal jetzt ein Verlag zu ihm gekommen ist, ein unbekannter und junger aus Thüringen, aber immerhin ein echter, keiner, der Bücher auf Bestellung druckt oder den Autor sein Buch selbst bezahlen lässt.
Mit dem Schreiben habe er sich einen Kindertraum erfüllt, sagt der Verwaltungsbeamte mit einer Werkzeugmacherausbildung in der DDR. Bevor er nach Ratzeburg kam, ist er zur See gefahren – und schreibt über sich: „Kurze Landgänge nutzte er, um zu heiraten und Vater zu werden . . . Die Vielschreiberei setzte 2006 ein, und die Chancen auf Heilung stehen schlecht.“
Zu schreiben habe er begonnen, weil er etwas Bleibendes schaffen wollte und weil er das Gefühl gehabt habe, etwas mitteilen zu können. „Es hat auch was Faszinierendes, in eine Fantasiewelt abzutauchen, und es ist schön, wenn man Leser dorthin mitnehmen kann. Die Geschichten bieten die Chance, etwas Alltägliches neu zu entdecken, die Perspektive zu wechseln“, weiß der Autor. Bevor er etwas veröffentliche, lasse er seine Frau – die auf dem Titelbild seines ersten Buches auf einer Schaukel schwingt – und Freunde gegenlesen, verrät Pick. Ihm liege an kritischen Lesern. Dennoch, fügt er hinzu, könne er seine ersten Geschichten kaum mehr ertragen, so schlecht finde er sie jetzt. In seinem Buch sind kurze Prosastücke – manche davon übrigens mit erstaunlich lyrischem Ton – gesammelt, die in den vergangenen beiden Jahren entstanden sind.
Der Beamte ist ein manischer Schreiber. „Ich schreibe, wo und wann immer ich Zeit habe“, sagt er, im Zug, Café, am liebsten nachts, denn dann muss er die Zeit für seine Geschichten nicht der Familie stehlen. Zunächst schreibt er mit der Hand, dann gibt’s die erste Fassung am Computer – und dann beginnt das Feilen. Dabei diskutiert er seine Geschichten im Internet, wo es zahllose Literaturforen gibt, mit anderen Autoren. Kontakt zu den Schriftstellern der Region hat er hingegen nicht.
Nun möchte er sich zum ersten Mal dem Publikum stellen, erfahren, was Zuhörer über seine Arbeit denken. Die Lesung am 3. November um 19 Uhr in der Stadtbücherei Ratzeburg macht den Anfang, weitere in Buchläden und im Seniorenwohnsitz sollen folgen. Mit ihm lesen wird seine 14 Jahre alte Tochter Annika. Sommerscheiben sind übrigens Äpfel, es ist der Name einer Frühapfelsorte.

Michael Pick: Sommerscheiben – Geschichten in Liebe, Hierreth-Verlag, Goldbach, 108 Seiten, 9,90 Euro
 
Von Jürgen Adamek
 
 
   
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